| Heilpraxis
Langer Praxis für Osteopathie, Sportheilkunde, Schmerztherapie & seelische Balance |
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| Wissenswertes über Rolfing® ... | ||||||||
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Es
ist mehr als fünfunddreißig Jahre her, als Dr. Ida Rolf an
der Westküste der Vereinigten Staaten begann, ihre Arbeit einer größeren
Öffentlichkeit vorzustellen. Rolfing die Brücke zwischen östlichem Yoga und westlicher Osteopathie Als junge Frau war Ida Rolf, die als eine der ersten Frauen in den USA als Biochemikerin promovierte, viele Jahre bei einem Yogameister in die Lehre gegangen. Neben ihrem wissenschaftlichen Studium beschäftigte sie sich mit allerlei alternativen Methoden, die für sich beanspruchten, Körper und Seele des Menschen ins Lot zu bringen. Aus vielen Erfahrungen, die sie machte, beeinflussten das Yoga und das manuelle Behandlungskonzept der Osteopathie sie sicherlich am meisten. Beim Yoga, das aus der Kultur Indiens nach Amerika kam, lernten die Menschen über die Asanas - ein hochdifferenziertes, Jahrtausende altes Übungssystem - in einem langen Weg täglicher Praxis Körper und Geist in Einklang zu bringen. Bei der Osteopathie wiederum, die in der westlichen Kultur entstanden ist, wurden die Menschen von den Händen des Osteopathen behandelt, um die Selbstregulationskräfte des Organismus zu stimulieren. Nach langen Jahren der Yogapraxis entschloss sich Ida Rolf, die Yogaübungen mit der manuellen Technik zu kombinieren. Während ihre Yogaschüler Asanas und Atemübungen praktizierten, begann sie auf die Verspannungen des Bindegewebes mit ihren Händen einzuwirken, um damit den Entwicklungsprozess der Yogaschüler zu beschleunigen. Die Amerikaner nannten deshalb ihre Arbeit Drive in Yoga. Ida Rolf versuchte somit,
eine Brücke zwischen dem langen östlichen Weg des Yoga und dem
schnell wirksamen westlichen Behandlungssystem der Osteopathie zu schaffen.
Dabei bemühte sie sich darum, die Zielvorstellungen der beiden Methoden
zu vereinen. Sie war beeindruckt von den Fähigkeiten der alten amerikanischen
Osteopathen, der ersten Schülergeneration von A.T. Still und deren
Zielvorstellung, den Organismus von Bewegungseinschränkungen zu befreien.
Zugleich schätzte sie die Kapazität des Yoga, den Menschen von
unnötigen Spannungen zu befreien und sozusagen von innen her aufzurichten.
Und so gelangte sie schließlich zur Verbindung der beiden Zielvorstellungen
im Behandlungskonzept der zehn Rolfing®-Sitzungen. Autoren- und Literaturhinweis
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