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Die Osteopathie wurde vor 120 Jahren vom amerikanischen Arzt Andrew Taylor
Still entwickelt. Er suchte nach Möglichkeiten Krankheiten erfolgreich
ohne Medikamente und Chirurgie zu behandeln. Jean Pierre Barall entwickelte
in den 80er und 90er Jahren die viszerale Osteopathie weiter, so dass
sie sich auch in Europa durchsetzen konnte. Den verschiedenen Richtungen
der Körperarbeit unterliegen zwar unterschiedlichen Prinzipien, das
Ziel ist aber immer das gleiche:
Den Körper durch Berührung bewußter zu machen und dadurch
tiefgreifende Heilungsprozesse in Gang zu setzen.
Zur Diagnose werden in der
Osteopathie Muskeln und Sehnen, aber auch Organe abgetastet, erspürt
und visualisiert, und das individuelle Bewegungsmuster des Körpers
herausgefunden. Der Osteopath befreit den Körper von Blockaden und
gibt ihm damit die Fähigkeit zu natürlicher Bewegung zurück.
Bei dieser Therapieform muss man vor allem die Anatomie des mensch- lichen
Körpers und seine Funktionsweise sehr gut kennen. Dabei ist es wichtig,
dieses
Wissen vom Kopf in die Hände zu bekommen.
Übrigens: Massagen sind aus den Urinstinkten der Menschen
entstanden, - dem Impuls, schmerzende oder verletzte Stellen des Körpers
mit den Händen zu reiben oder zu kneten.
Anwendungsgebiete der
Osteopathie:
Osteopathie kann grundsätzlich bei allen Funktionsstörungen
angewendet werden, egal wie lange diese schon bestehen. Eine Altersbeschränkung
gibt es keine. Allgemein
gilt: Jedes lebende Gewebe kann osteopathisch behandelt werden. Dazu gehören
z.B. Verspannungen oder Verletzungen des Skeletts und der dazugehörigen
Muskeln und Bänder, Bandscheiben- vorfall, Folgen von Unfallverletzungen,
Kiefergelenksprobleme, manuelle Behandlung der Bauch- und Brustorgane,
Anregung des körpereigenen Hormonstoffwechsels, Schmerzen, Tinnitus,
Migräne, Schlaf und Konzentrationsstörungen u.v.m.
Ziele der Behandlung:
- die Körperhaltung zu harmonisieren;
- tiefe körperliche und mentale Entspannung zu erfahren;
- die Entgiftung des Organismus anzuregen;
- die eigene Körperwahrnehmung zu unterstützen;
- das natürliche Verhältnis zum Körper zu stärken;
- Wohlempfinden und Lebendigkeit zu steigern;
Wo sind die Grenzen der Osteopathie?
Die Grenzen der Osteopathie
liegen dort, wo das Aktivieren der Selbstheilungskräfte des Körpers
nicht reicht um ihn zu heilen, etwa bei Krebs, schweren Infektionskrankheiten,
massiven seelischen Störungen, offenen Wunden, aktuelle Brüche
etc.
Zulassung:
Nach deutscher Rechtsprechung
ist die Osteopathie eine Heilkunde im Sinne des Heilpraktikergesetzes
und darf nur durch Heilpraktiker und Ärzte ausgeübt werden.
Die Osteopathie erlernte ich bei der Münchner Gruppe e.V. wo auch
auch der Begründer
der viszeralen Osteopathie Jean Pierre Barrall untererrichtet.e
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